Jahresbericht Luchsmonitoring 2017


 

Die Luchse im 2018

 

 

 

                                              

 

2018 kann in unserem Hegering wiederum als ein bewegtes Luchsjahr bezeichnet werden. Ein Höhepunkt ist sicher der Einfang im Frühling in Kleinlützel gewesen. Für mich wie für die andern Mitwirkenden unserer Luchsgruppe ein einmaliges Erlebnis. Leider konnte die Aktion nicht zu Ende geführt werden. Gerne hätten wir für B 501 ein Einfachbillett nach Deutschland ( Pfälzerwald ) gelöst. Dies konnte aber auf Grund der sanitarischen Untersuchung nicht realisiert werden, und nun bestreift  B 501 wie eh und je wieder seine angestammten Jagdgründen.

 

B 217 der Sündenluchs auf Haustiere im Gebiet Passwang, Meltingen, Bärschwil, hat sich wiederum einige Male an Haustieren vergriffen. Im Beibel drang er sogar in einen Schafstall ein. Nun ist B217 auf der schwarzen Liste. Schauen wir, ob im 2019 eine Entnahme aus der Wildbahn realisiert wird.

 

27.4.18 Beinwil ein Riss einer führenden Rehgeiss, die zwei Kitz wurden nicht gerissen und durch Heinrich Wehrli geborgen und an die Jagdverwaltung weiter gegeben.

 

 

 

Total erstellte Dossier  aufgenommener Luchse,          71,      (2017,     60 )

 

Total nachgewiesene Risse                                             21,      (2017,     20 )

 

Davon Haustiere                                                                6,       (2017,       6 )

 

 

 

 Auf Grund der Ereignisse im 2018 kann gesagt werden, dass sich die Luchse wiederum, oder  sogar vermehrt im Raum Nunningen-Himmelried –Seewen-Nuglar-Gempen-Dornach bewegten.

 

Keine Präsenzen hatten die Reviere im Leimental zu verzeichnen.

 

Welche Luchse sich wo bewegten, ist leider auf Grund der Streichung der Bundesunterstützung an das KORA, nicht abschliessend möglich. Es wurde mit wenigen Ausnahmen nur bis Mitte des Jahres vom KORA Identifiziert.

 

Aufgenommen und Identifiziert wurden im Dorneck / Thierstein  13 verschiedene Luchse.

 

 

 

Bezüglich Finanzierung der Identifikation sind jetzt die Kantone zuständig. Daher müssen diese mit dem KORA eine Vereinbarung abschliessen, damit wir unser gutes Monitoring weiter betreiben können. Der Kanton Solothurn ist am bisherigen Monitoring interessiert und schliesst mit dem KORA eine Vereinbarung ab.

 

Im Weitern wirkte sich die Kürzung der Beitragsunterstützung auch auf die Entschädigung der Luchsrisse aus. Es steht nicht mehr so viel Geld  wie bis anhin zur Verfügung um die Revier zu entschädigen. Ein neuer Entschädigungsmodus der Reviere, welche nicht im potenziellen Luchsgebiet liegen, wurde in die Pendenzenliste  Revierjagd Solothurn aufgenommen.

 

 

Waschbären:

 

27.4.18 Ein toter Waschbär in Beinwil

 

9.5.18 Aufnahme eines Waschbären in Breitenbach an einer Schwarzwild Kirrung.

 

 

 

Abschiessend möchte ich allen Mitwirkenden die sich durchs Jahr am Programm beteiligten, meinen besten Dank aus sprechen. Danken möchte ich auch Silvan Ehrsam für seinen Einsatz. Er ist bekanntlich auf Grund einer Umstrukturierung im Kanton, auf Mitte Jahr vom Aktiveinsatz Luchsgruppe-Solothurn zurückgetreten.

 

 

 

Der vorstehende Bericht wie die Karte der Luchsbewegungen, kann auf der Homepage unseres Hegeringes ebenfalls eingesehen werden.

 

Für das Luchsteam Dorneck-Thierstein

H. Wampfler